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Rheingönheims Weg durch die Zeiten - Teil 6 - Die Freigüter zu Rheingönheim
Beitragsseiten
Rheingönheims Weg durch die Zeiten - Teil 6
Die französischen Revolutionskriege
14 Jahre Annektion durch Frankreich
Schäden an der Gemeinde von 1792 bis 1801
Aus unserem Dorfgeschehen I
Teilnehmer an den Napoleonischen Kriegen
Pächter von kurfürstlichem Besitz im Jahre 1781
Die Freigüter zu Rheingönheim
Betrachtung der alten Sippen unseres Dorfes
Alle Seiten

Die Freigüter zu Rheingönheim
Die so genannten Freigüter zu Rheingönheim umfassten 2152 Morgen an Land. Den Pächtern ging es gut. Der Pachtzins war niedrig. Bei Missernten gewährte man Ermäßigungen. Manche Pächter hatten Teile von mehreren Gütern. Als Pächter treten die Familien Frey, Baumann, Klamm, Eiserle, Deuschel, Hauck, Völcker, Muth, Zickgraf, Kuhn, Reich, Biffar und Emberger in Erscheinung. In Rheingönheim wurden nur zwei Güter versteigert. Alle Güter waren in Erbstand vergeben worden. Die Erbpächter durften ihr Pachtland behalten. Da die französische Regierung Geld für Kriegsführung brauchte, bot sie die Zahlung des gesamten Zinses für die Jahre 1806 bis 1808 an. Nach dieser Zeit hatten die Pächter und ihre Nachkommen das ewige Eigentum. Sie konnten nach ihrem Gutdünken über ihre Güter verfügen. Bei Verkauf braucht nicht mehr um Erlaubnis nachgesucht werden. Viele Zinsbauern wurden freie Bauern. Der Wert von Grund und Boden begann zu steigen. Der Wohlstand in unserem Dorf wuchs. Die Bestellung gestaltete sich besser, denn der Eigner baut das Feld mit mehr Sorgfalt an, als der Pächter. Der Boden ernährte mehr Leute. Die Veränderungen wirkten sich nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Allgemeinheit günstig aus.

Kirchliche Güter in Rheingönheim:

Das Domherrengut ( 94 Morgen )
zwischen Sommerfeld, Mühlgraben und Mühlweg

Das Limburgergut ( 94 Morgen )
Pächter: Peter Gimmy, Adam Frey, Wilhelm Deuschel, Peter Kirschner

Das Hördter Gut ( 92 Morgen )
Pächter: Johannes Frey, 2 auswärtige Personen

Das Heiliggeist - Gut ( 82 Morgen )
dem Waisenhaus Speyer zu eigen

Das Hundsgut ( 59 Morgen )
benannt nach dem Edlen Hund von Saulheim dem Domkapitel Speyer zu eigen

Das Löwensteinische Gut ( 56 Morgen )
ehemals Warsbergisches Gut, dem Domkapitel zu eigen

Das Eppsteiner Frühmeßgut ( 42 Morgen )

Das Pfarrgut ( 50 Morgen )

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. November 2008 um 10:25 Uhr
 

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