Beiträge für das Rheingönheimer Geschichtstagebuch lieferten Zeitungen, Bücher und mündliche Angaben von Zeitzeugen. Es wurde bewußt die zu dieser Zeit übliche Ausdrucksweise und Rechtschreibung mit übernommen.
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Jan

Zusammenstoß (02. Januar 1963)

Beim einbiegen aus der Higundstraße in die Hauptstraße stießen gegen 19:45 Uhr zwei PKW zusammen. Glücklicherweise entstand nur Sachschaden. Der einbiegende Wagen soll die Vorfahrt nicht beachtet haben.

Ins Schleudern geraten (04. Januar 1963)

In der Nacht zum Donnerstag gegen 2 Uhr kam auf dem Hohen Weg ein 29jähriger mit seinem PKW ins Schleudern und stieß gegen ein Hoftor. Wie sich herausstellte, war der Fahrer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe genommen. Der Sachschaden ist erheblich.

Motorbootsport fördert maritimes Denken (09. Januar 1963)

Der Motorboot-Club Pfalz, der vor 2 Jahren gegründet wurde, wählte in seiner Hauptversammlung folgende Vorstandschaft: 1. Vorsitzender Dr. Hermann Boos, 2. Vorsitzender Willi Sommer, Schriftführer Rolf Friderici, Schatzmeister Walter Messer, Sportwart Friedrich Bürckle; Beisitzer sind Dr. F. M. Göbel, Alexander Kunz, Karl Neumann, Anton Winter. Im Rechenschaftsbericht wurde erneut mit Bedauern festgestellt, daß der Motorbootsport durch das Fehlen eines Reservates für Wasserski gehandicapt sei.
Dr. Göbel befaßte sich in einem längeren Referat mit der Bedeutung des Motorbootsportes und betonte dabei besonders dessen Einfluß auf ein maritimes Denken.

Fasnachtsauftakt in Rheingönheim (17. Januar 1963)

Zu einem festlichen "Krönungsball" hatte die KG "Klotzgrumbeer" Rheingönheim in die Halle des Turnvereins eingeladen. Präsident Roland Ganzhorn konnte trotz der eisigen Witterung eine ganze Schar frohgemuter Gäste begrüßen, die sich im Laufe des Abends zu den Klängen der Weinheimer Tanz-Combo und den Schlagern Sylvia Maschwskas warmtanzten. Zu Ehren der neuen Prinzessin Heidrun I. war auch die Garde der "Eule" erschienen, die mit der einheimischen Garde zusammen ein farbenbrächtiges Spalier für die Tollitäten bildete. "Ich danke für die hohe Ehr, meinen Dank der Klotzgrumbeer", so freute sich Heidrun I., als sie die Insignien der Macht über alle Narren übernommen hatte. Ursula I., die vier Jahre lang das schwere Amt der Prinzessin ausübte, wurde mit vielen Dankesworten verabschiedet, eine neue Standarte wurde eingeweiht. Die ersten Orden gab es bei der Gratulationscour der Kappenbrüder aus Friesenheim, Oppau und Oggersheim. Da die direkte Straßenbahnlinie zwischen Oggersheim und Rheingönheim nicht mehr existiert, man die Verbindung aber nicht habe abreißen lassen wollen, hätten die Rheingönheimer ihre neue Prinzessin aus Oggersheim geholt, so deutete Roland Ganzhorn tröstenden Vertretern des "Hans Warsch" an. Goldene Ehrennadeln gab es für die Senatoren Paul Hahn und Jakorb Horn, während die "lieben Frauen der armen Elferräte" eine Fahnenschleife überreichten.

Rheingönheim besitzt schönsten Trausaal (17. Januar 1963)

Der Stadtteil Rheingönheim hat einen neuen Trausaal. Nach gründlicher Renovierung dürfte im Gemeindehaus in Rheingönheim nunmehr der schönste und modernste Trausaal aller Ludwigshafener Standesämter vorhanden sein. Nicht nur Ortsvorsteher Philipp Kuhn wird es Freude machen, in einem solchen Raum als Standesbeamter zu fungieren, vielleicht wird auch die festliche Atmosphäre den Hochzeitpaaren den bedeutsamen Entschluß, sich gegenseitig das Jawort zu geben, womöglich noch erleichtern.
Die Wandlung hat sich fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit in den anderen Stadtteilen vollzogen. Es wurde wohl nur in Rheingönheim offenbar, daß das alte Gemeindehaus in seinem zweiten Stockwerk eine grundlegende Renovierung erfahren hatte, nachdem die Stadtbücherei mit der Fertigstellung der Mozartschule ausquartiert hatte werden müssen. Der ehemalige Sitzungssaal wurde seiner großen Wandschränke beraubt, und damit entstand genügend Platz, daß von ihn ein eigener kleiner Trausaal abgetrennt werden konnte. Es entstand ein Trausaal, der mit modernen Möbel und Leuchten ausgestattet ist und festliche Atmosphäre ausstrahlt. Dazu kam eine gründliche Renovierung des Beratungssaales, in dem der Ortsbeirat tagt, ein neues Amtszimmer für den Ortsvorsteher sowie ein Zimmer für die Geschäftsstelle und ein Vorzimmer für den Trausaal. Das alte Rheingönheimer Gemeindehaus wurde im Jahre 1876 errichtet. Es ist schon einmal im Jahre 1912 gründlich instandgesetzt worden. Die jetzige Renovierung kostete 45 000 Mark. Nach Wunsch und Willen des Ortsvorstehers soll sie nur eine Etappe darstellen. Man hofft, daß eines Tages auch das oberste Stockwerk frei wird und daß man dann in den freien Räumen ein kleines heimatkundliches Museum einrichten kann.

Abc-Schützen angemeldet (19. Januar 1963)

Für Rheingönheim wurden für die Simultanschule 22 Buben und 37 Mädchen und für die Konfessionsschule 6 Buben und 11 Mädchen als Abc-Schützen angemeldet.

Zweimal das "Goldene" beim TV Rheingönheim (28. Januar 1963)

Der Vereinsball des TV Rheingönheim fand dieses Jahr in einem besonders schönen Rahmen statt. Die völlig neu gestaltete Gaststätte in der überwiegend die "Alten" saßen zeigte ein freundliches Gesicht. Der Saal, dessen hohe Decke mit weißen Bändern abgeschirmt war, hatte durch reichen Blumenschmuck ein festliches Gepräge. Der Besuch war außerordentlich gut. Im Laufe des Abends wurden August Schwind und Paul Lieser zu Ehrenmitgliedern ernannt und ihnen das goldene Ehrenabzeichen des Vereins verliehen. Die Mitglieder Werner Marcaux, Edmund Bock und Klaus Mohler erhielten für besonderes aktive Tätigkeit das silberne Ehrenzeichen. Der Ehrenvorsitzende Georg Völker übereichte dem 1. Vorsitzenden Walter Hook für seinen rastlosen und erfolgreichen Einsatz ebenfalls das silberne Ehrenabzeichen. In der ordentlichen Mitgliederversammlung wurden der Gesamtvorstandschaft Entlastung erteilt. Bei der Neuwahl gab es einige Änderungen: 1. und 2. Vorsitzende sind weiterhin Walter Hook und Karl Klamm. 1. Schriftführer wurde Werner Marcoux (bisher 2. Schriftführer; dieses Amt übernimmt Frau Jakob). Das seit Jahren nicht besetzte Amt des Jugendleiters übernahm (kommissarisch) Karl Weckauf. Die Aufgabe des Zeugwarts wollten die beiden Ehrenmitglieder Georg Völker und Peter Schwäger wahrnehmen. Auf turnerischem und sportlichen Gebiet konnten im abgelaufenen Jahr zufriedenstellende, zum Teil sogar beachtliche Erfolge erzielt werden.

"Klotzgrumbeer" servierte Narretei "im Rahmen" (29. Januar 1963)

"Alles im Rahmen". Unter diesem Motto bot die Rheingönheimer "Klotzgrumbeer" in der überfüllten TV Turnhalle eine farbenprächtige Prunksitzung, die tatsächlich keinen Rahmen sprengte. Präsident Roland Ganzhorn, achtete von Anfang an auf zügiges Tempo, so daß es keinen Leerlauf gab, selbst wenn die Mitwirkenden wegen Eis und Schnee einmal nicht so eintrudelten, wie angekündigt.
Jeder kam voll und ganz auf seine Kosten.
Mit Ehrungen brauchte sich der Präsident, vorübergehen von seiner reizenden Tochter charmant abgelöst, nicht viel aufzuhalten, denn die Orden waren irgendwie hängengeblieben und nicht zur Stelle. Er konnte jedoch unter den Ehrengästen Dr. Wöllner sowie Freunde aus Amerika begrüßen. Als Vizepräsident des Großen Rates überreichte "Eulen"-Präsident Otto Bernhard dem "Vize" der "Klotzgrumbeer", Erwin Gebhardt, den "Goldenen Anker". Die Stadtkapelle Frankenthal rundete mit Schmiß und Schwung die über vierstündige Sitzung zu einem gelungenen Narrenfast.

"Stra-Lus" in Rheingönheim (29. Januar 1963)

Wenn alles Fasnacht feiert, wollten auch die "Stra-Lus" nicht abseits stehen. Zu diesem Verein schlossen sich vor sechs Jahren einige Ludwigshafener Straßenbahner zusammen. Die Mitgliederzahl hat unterdessen 180 erreicht. Am Samstag hatte der Verein seine Kappensitzung im Saal der Turngesellschaft "Frei Heil" in Rheingönheim. "Wir wollen kein Karnevalsverein sein", erklärte Vorsitzender Werner Braun in seiner Eröffnungsansprache, "aber als Verein für Unterhaltung und Geselligkeit dürfen auch karnevalistische Veranstaltungen in unserem Programm nicht fehlen". Darauf erfolgte der Einmarsch des Spielmannzuges Gartenstadt, des närrischen Präsidiums und ihrer Tollität Prinzessin Doris I.
Darauf ging es mit dem Absingen des Karnevalsschlagers hinein in das närrische Programm, welches bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

Feb

Rheingönheims Römerkastell in Wort und Bild (5. Februar 1963)

Der Filmsaal der Mozartschule, in dem Dr. Otto Roller seinen Vortrag über die Bedeutung des Kastells Rheingönheim für die römische Grenzziehung am Oberrhein hielt, war dicht besetzt. Er leitet die Ausgrabungen am Römerkastell in den letzten zwei Jahren und hofft jetzt, seine Arbeit fortsetzen zu können.
In aufschlußreichen Lichtbildern gab Dr. Roller ein Überblick über die Form des Römerkastells, soweit diese nach den Ergebnissen der Ausgrabungen von 1911, die von Museumsdirektor Dr. Sprater geleitet und von dem Mannheimer Konsul Reiß finanziert wurden, und den von 1961 und 1962 unter Dr. Roller vorgenommen Untersuchungen feststehen. Er zeigte, eine Sammlung von Münzen, die schon bei der ersten Ausgrabung entdeckt wurden, ein Legionärschwert mit Silbergriff und die Büste eines vornehmen Römers, vielleicht eines Mitgliedes des römischen Kaiserhauses, die 1870 gefunden wurde und als eines der bedeutendsten Kunstwerke jener Epoche gilt.

Die Böschung hinunter gestürzt (07. Februar 1963)

In den Abendstunden kam auf dem Hohen Weg in der Kurve am Kiefweiher eine 42 jährige Frau mit ihrem Wagen ins Schleudern und stürzte die 3 Meter hohe Böschung hinab. Mit schweren Verletzungen mußte die Frau ins Krankenhaus gebracht werden.

Füßgängerin angefahren (09. Februar 1963)

Gegen 6:55 Uhr lief auf der Neuhöfer Straße eine Fußgängerin in die Fahrbahn eines PKW, wurde beim Überqueren der Straße erfaßt und mußte verletzt ins Marienkrankenhaus verbracht werden.

Straßenbau in Rheingönheim (11. Februar 1963)

44950 Mark sind erforderlich, um den Brückweg von der Nachtweidstraße bis Bebauungsende und die Almelstraße vom Mühlweg bis Brückweg um- bzw. neuzubauen stellte der städtische Verdingungsausschuß Ludwigshafen in seiner gestrigen Sitzung fest.

Drei Verletzte (12. Februar 1963)

Zwei Autofahrer und ein 14jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt, als zwei Personenwagen auf dem Hohen Weg in Nähe der Einfahrt zur "Blauen Adria" zusammenstießen. Der Sachschaden der beiden Fahrzeuge war erheblich.

Handball Kreismeisterschaftspiele verloren (12. Februar 1963)

Die entscheidenden Spiele in der Handballklasse der Kreise Ludwigshafen und Frankenthal hat der TVR alle verloren. Er unterlag 3:5 gegen den Kreissieger VfR Frankenthal, 7:10 gegen TuS Gerolsheim und 5:8 gegen die TSG Friesenheim.

Rheingönheimer "Löwen" entsteht wieder (15. Februar 1963)

Das Rheingönheimer Gasthaus "Zum Löwen" soll wieder entstehen. Ludwig Scherdtel, der Besitzer der Capitol-Lichtspiele, baut es zu einem Café-Restaurant um und führt es dadurch seiner alten Bestimmung wieder zu. Bis zum letzten Kriege war das Haus, das im Mittelpunkt des Ortes an der Hauptstraße steht, als Gaststätte nicht nur den Rheingönheimern bekannt. Auch die Altriper und Waldseer kehrten hier mit Vergnügen ein. Ältere Einwohner erinnern sich noch, daß außen am Haus Eisenringe befestigt waren, an denen die Fuhrleute ihre Pferde anbanden, um ihren Durst zu stillen. Das Lokal selbst, das am 1. April eröffnet werden soll, soll eine freundliche und moderne Ausgestaltung erhalten.

März

"Germania" bereitet 90jähriges Bestehen vor (09. März 1963)

Die Jahreshauptversammlung der "Germania" Rheingönheim im Lokal "Karch" stand bereits im Zeichen der Vorbereitungen für das 90jährige Bestehen des Vereins. Es soll im nächsten Jahr gefeiert werden. So wird das Festjahr am Gründungstag des Vereins (18. Januar) durch eine Feier mit anschließendem Jubiläumsball eingeleitet werden. Musikalischer Höhepunkt des Jahres wird ein Jubiläumskonzert sein, während für April ein Lieder- und für den September ein Ehrenabend vorgesehen wird.
Aus dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden Eugen Hübner, der von reger Sängertätigkeit im abgelaufenen Jahr zeugte, verdienen als musikalische Ereignisse die aktive Teilnahme beim Deutschen Sängerbundfest in Essen, sowie das Chorkonzert hervorgehoben zu werden, das im November vor einem vollbesetzten Hause veranstaltet werden konnte. Hier dankte Hübner seinem Chorleiter Salten noch einmal für seine erfolgreiche Arbeit zum Besten des Vereins sowie allen Sängern für ihre Mitarbeit. Auf dem geselligen Sektor fand eine "Fahrt ins Blaue" mit dem Sambazug an der nicht weniger als 325 Personen teilgenommen haben, besondere Erwähnung.
Der Kassenbericht zeigte trotz erhöhter Ausgaben eine gesunde Wirtschaftslage. Der Mitgliederstand ist im wesentlichen unverändert. Erfreulich ist die Tatsache, daß die Zahl der jungen Sänger weiter angestiegen ist und der Chor heute das sehr günstige Durchschnittsalter von 38 Jahren zählt. Für den rührigen Chorleiter Salten ist das eine gute Voraussetzung, den Chor, der zu den besten Chören der Stadt zählt, in seinen Leistungen noch weiter steigern zu können.
Die Neuwahl wurde bemerkenswert rasch abgewickelt und brachte keine wesentliche Veränderung. Lediglich der Posten des 2. Vorsitzenden und des 2. Kassiers wurde innerhalb des Vorstandes umbesetzt.

Gegen Bäume gefahren (14. Februar 1963)

In den Morgenstunden stieß auf dem Hohen Weg etwa 80 Meter vor der Gaststätte "Zum Rehbach" ein 22jähriger Autofahrer gegen zwei Bäume. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt.

Neue Turnhalle eingeweiht (21. März 1963)

Gestern wurde die Turnhalle der Mozartschule feierlich ihrer Bestimmung übergeben. In der Feierstunde ergriff Oberbaudirektor Georg Ziegler als erstes das Wort und schilderte in kürze die Geschichte des Ausbaus der Mozartschule. "Im Jahre 1959 sei damit begonnen worden die Schule um einen Neubau mit 5 Lehrsälen, einem Mehrzwecksaal, entsprechenden Nebenräumen und einer Heizungsanlage für die gesamte Schule zu erweitern. Diese Arbeiten, die bis 1960 dauerten, hätten 800 000 Mark erfordert. 60 000 Mark habe dann anschließend die Renovierung der acht Klassenräume und der Nebenräume des bereits bestehenden Schulhauses erfordert. Im Oktober 1961 habe dann der Stadtrat beschlossen, dieses Schulprojekt in Rheingönheim, mit dem Bau der Turnhalle zu vervollständigen.
Außer der Turnhalle in den Ausmaßen von 12 auf 14 Meter umfaßt dieses Teilvorhaben Toilette, Waschräume und Duschen, Umkleideräume, ein Untersuchungszimmer für den Schularzt und Geräteräume. Der Bau der Halle habe 14 Monate gedauert, 4 Wochen davon seien durch einen Bauarbeiterstreik verlorengegangen. Die vorgesehene Bausumme von 470 000 Mark sei allerdings nach der letzten Abrechnung dennoch um 55 000 Mark unterschritten worden. Der harte Winter habe jedoch die rechtzeitige Fertigstellung der Außenarbeiten verhindert.
Anschließend erklärte Oberbürgermeister Dr. Hans Klüber, daß mit diesem Projekt des Volksschulwesens in Rheingönheim vorläufig mit allen Einrichtungen abgeschlossen sei.
Weitere Festredner waren Bürgermeister Albert Wild als Dezernent für das Ludwigshafener Schulwesen, Schulrat Zapp für die Schulverwaltung und Ortsvorsteher Philipp Kuhn für den Ortsbeirat Rheingönheim.

Alle spielten für Rheingönheim (26. März 1963)

In der A-Klasse, Gruppe Mitte, spielte alles für den Spitzenreiter Arminia Rheingönheim. Während sich die Arminia bei Phönix Schifferstadt von der besten Seite zeigt und 3:2 gewann (Torschützen Feth und Gronau), mußten die Verfolger alle Punkte lassen. Die Arminia hat jetzt nach 18 Spielen 28:8 Punkte.

Ein Unglück folgt dem anderen (29. März 1963)

Ein 26jähriger Kombifahrer beschädigte in Rheingönheim ein parkendes Auto, führ jedoch weiter nach Altrip, wo er eine Böschung hinab stürzte und anschließend schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe genommen.

April

Ergebnis der Landtagswahl (01. April 1963)

Wahlberechtigt in Rheingönheim waren 3992 Personen, an der Wahl nahmen 3016 Personen teil. Diese geben ihre Stimmen wie folgt ab: CDU 746, SPD 1632, FDP 295, DRP 173, DG 6 und DFU 90.

Sportsplitter (09. April 1963)

Im Kreis Nord des Pfälzer Handballverbande Staffel I gewann der TVR gegen den TV Dannstadt mit 10:8.
In der Fußball A-Klasse, Gruppe Mitte, konnte der FC Arminia die schwere Hürde in Otterstadt schadlos passieren. Die Arminien zeigten sich in meisterlicher Form und hatten in Feth und Schneider ihre Torschützen. Kurz nach der Pause kamen die Platzherren durch einen Elfmeter zum Ehrentreffer. Rheingönheim liegt nun nach 19 Spielen mit 30:8 Punkten klar auf dem 1. Tabellenplatz.

Brand am Kiefweiher ( 10. April 1963)

Um die Mittagszeit brach am Kiefweiher ein Flächenbrand aus, der sich über eine größere Grasnarbe und Hecken nördlich des Weihers 2 bis 3 km² ausdehnte. Die Berufsfeuerwehr hatte den Brand bald unter Kontrolle. Die Ursache konnte noch nicht festgestellt werden.

Rheingönheimer behaupten Führung (17. April 1963)

In der A-Klasse, Gruppe Mitte, konnte die Arminia seine führende Stellung behaupten, obwohl es nur beim zweiten Spiel in Speyer zu einem unentschieden reichte. 1. Spiel am Karfreitag: FCA - Geinsheim 5:0, 2. Spiel am Ostermontag Speyer - FCA 1:1.

Durch Moped schwer verletzt (20. April 1963)

Beim überqueren der Hauptstraße geriet eine 55jährige Frau in die Fahrbahn eines 16jährigen Mopedfahrers. Die Fußgängerin wurde so schwer verletzt, daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

Straßensperrung ( 20. April 1963)

Die Neuhöfer Straße muß ab Montag für die Dauer von 14 Tagen wegen Fahrbahnausbau für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung führt stadtauswärts über Altholzweg / Hoher Weg.

Verkehrschaos und kein Ende (23. April 1963)

Was sich in letzter Zeit morgens und abends in der Hauptverkehrszeit in Rheingönheim in der Hauptstraße abspielt, ist ein Verkehrschaos. Im Schneckentempo wälzen sich die Fahrzeugkolonnen durch den Ort und kommen oft in der Kurve an der Brauerei zum Stehen, weil ihnen dort die Straßenbahn entgegenkommt. Durch diese Verkehrsstockungen kommt der ganze Verkehr zum Erliegen. Der Verkehrsschutzmann auf der Einmündung Hoher Weg - Hauptstraße hebt manchmal beide Arme, weil er nicht mehr weiß, was er machen soll und welche Richtung er weiterschleichen lassen soll. Diese Zustände herrschen besonders morgens in der Zeit von 6:15 Uhr und 7:45 Uhr. Das größte Verkehrshindernis ist die Straßenbahn, welche dem stadteinwärts fahrenden Verkehr entgegenkommend und eingangs Rheingönheim, auf dieser engen Hauptstraße oft zweibahnig auf den Schienen steht. Hier herrschen Straßenzustände aus dem Jahr 1800 und der Verkehr von 1963. Hier scheint zur Abhilfe eine Verkehrsampel an der Straßeneinmündung Hoher Weg - Hauptstraße mehr als erforderlich. der dort eingesparte Verkehrsposten könnte sich dann mehr um einen fließenden Verkehr und um die Parker an der Hauptstraße kümmern, welche den Verkehr stark behindern.

Sportsplitter (23. April 1963)

In der A-Klasse, Gruppe Mitte, lieferten sich die Arminen und der ASV Limburgerhof eine äußerst spannenden Partie. Die Arminen waren taktisch klüger beraten und kamen zu einem 3:1 Sieg. Zunächst gingen die Gäste durch Schneider in Führung, die aber bald durch den Mittelstürmer ausgeglichen wurde. Im zweiten Durchgang stellten Feth und Kelchner den Sieg sicher.
Handball Staffel I des Kreises Nord: TG Waldsee - TVR 18:6
Handball Staffel I der Kreisklasse: TVR 1b - SV Friesenheim 1b 7:5

Mai

Von der Fahrbahn gerast (14. Mai 1963)

Gegen 21 Uhr kam auf der Bezirksstraße Hoher Weg, etwa 180 Meter nach der Einfahrt zur "Blauen Adria" ein 25jähriger Autofahrer infolge zu hoher Geschwindigkeit mit seinem PKW ins Schleudern, stieß gegen einen Begrenzungsstein und stürzte die etwa 7 Meter hohe Böschung hinunter. Hierbei wurde der Fahrer leicht verletzt und sein Fahrzeug total beschädigt. Dem Verunglückten wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein vorläufig einbehalten.

Vizepfalzmeister beim Ringen (14. Mai 1963)

Vizepfalzmeister beim Ringen in der Klasse von 25kg aufwärts, wurde Herr Klamm vom VFSK Rheingönheim.

Liegeplätze am Kiefweiher (20. Mai 1963)

Der wolkenverhangene Himmel konnte den Motorbootclub Pfalz nicht davon abhalten, am Sonntag nun endlich von den Liegeplätzen am Kiefweiher zur großen "Anfahrt" zu starten. Zur Zeit besitzen die Mitglieder des Clubs unter dem 1. Vorsitzenden Dr. Hermann Boos, rund 65 Boote, für die alle Anliegestellen geschaffen sind. Am Tage zuvor noch war ein neuer Steg auf Eisenpontons eingeschwommen worden, der weiteren 10 bis 20 Booten eine Anlegemöglichkeit bietet. Für den Club, der nach langen Bemühungen diese "Heimstätte am Wasser" fand, ist darüber hinaus die günstige Gelegenheit gegeben, den Liegebereich der Boote noch zu erweitern.

Zum "Tag des Baumes" ein neues Wildgehege (23. Mai 1963)

Im Rheingönheimer Wäldchen wird am kommenden Montag ein neues Tiergehege für die Bevölkerung freigegeben. Das nördlich von Neuhofen gelegene Waldgebiet, das sich bis zum Altrheingebiet am Kiefweiher hinzieht, gehört mit zum südlichen Naherholungsgebiet von Ludwigshafen. Hier werden sich ab der kommenden Woche in einem rund 20 Hektar großen Gelände Hirsche, Wildschweine, Rehe und Mufflons tummeln. Etwa drei Kilometer lang ist der Zaun, der zur Abgrenzung des Wildgeheges angelegt worden ist. Der Gesamtkostenaufwand für Aufforstung, Herrichtung von Gehege und Beschaffung der Tiere betrug 120 000 Mark. Willkommener Anlaß zur Freigabe des Geheges ist der am Montag gleichzeitig stattfindende "Tag des Baumes". Das Rheingönheimer Wäldchen, das seine erste Gestaltung durch eine Stiftung des Mannheimer Kommerzienrats Reiß vor der Jahrhundertwende an die noch selbstständige Gemeinde erhielt, wurde seit 1957 im Rahmen der Ausgestaltung der Ludwigshafener Naherholungsgebiete aufgeforstet.

Rheingönheim trotz Niederlage Meister (25. Mai 1963)

In der A-Klasse, Gruppe Mitte, ist der Meistertitel vergeben. Obwohl Arminia Rheingönheim zu Hause 1:2 gegen Waldsee verlor, wurden die Ludwigshafener Meister, da zur gleichen Zeit auch der stärkste Verfolger, VfB Haßloch, Federn lassen mußte.

Juni

Strohhaufen brannte (04. Juni 1963)

Die Feuerwehr mußte in der Nacht einen Strohhaufen, der aus noch unbekannten Ursachen in Brand geraten war, in der Nähe des Rheingönheimer Bahnhofes löschen.

Radfahrer verunglückt (04. Juni 1963)

Ein 10jähriger Radfahrer stieß in den Mittagsstunden auf der Neuhöfer Straße mit einem Motorrad zusammen und mußte schwer verletzt in das Marienkrankenhaus eingeliefert werden. Der 17jährige Beifahrer des Motoradfahrers wurde leicht verletzt.

Arminia - einst gefürchteter Gegner in der Oberliga (13. Juni 1963)

Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren waren die ersten, die den Grundstein für den Fußballklub Arminia legten. Sie erschienen im Jahre 1903 beim Rheingönheimer Bürgermeisteramt, um einen Fußballverein zu gründen. Sie mußten aber unverrichteter Sache abziehen, da der Vorsitzende mindestens 18 Jahre sein sollte. Wenige Tage später kehrten die fußballbegeisterten Jungen mit Georg Dattge, dem jetzigen Ehrenvorsitzenden, zurück. Und der FC Arminia war gegründet.
Die Fußballer spielten auf einem Gelände in der Rheingönheimer Gänsweide.
Weit erfolgreicher als die Fußballer war die Leichtathletikabteilung des Klubs. Jean Berg, Jean Rheinnecker und Christoph Böckler gehörten zu den besten Athleten der Pfalz und waren mehrere Jahre Pfalzmeister. Die Erfolge der Leichtathleten waren Ansporn für ihre kickenden Kameraden es ihnen gleichzutun. Nach vielem Herumwandern erhielt der Verein am 17. September 1911 ein zweckmäßiges Gelände an der Altriper Straße. In der Saison 1912/1913 holten sich die Rheingönheimer den erste Turniersieg und ihre erste Meisterschaft. Lange blieben die Rheingönheimer nicht in der B-Klasse, in die sie aufgestiegen waren. Nach einem Jahr spielten sie in der A-Klasse. Im entscheidenden Spiel wurde der VfR Kaiserslautern mit 1:0 bezwungen. Im Juli 1914 spielten 5 Rheingönheimer in einer Mannheimer-Ludwigshafener Auswahlmannschaft gegen Stuttgart. Es sollte nicht das letzte Mal sein, daß Rheingönheimer Fußballer die Farben der Pfalz und Ludwigshafens trugen. 1918/1919 erlebte das Arminia Sportgelände ein buntes Fußballvolk: Deutsche, Marokkaner, Franzosen, Sudaner und Chinesen traten hier das runde Leder und verbrannten die Sportplatzumzäumung an ihren Wachtfeuern. In dieser Zeit spielten die Arminianer zum ersten Mal in der höchsten Spielklasse. Infolge eines Versäumnisses - man hatte vergessen einen Spieler zur Gauliga nachzumelden - mußten die Rheingönheimer wieder aus dem Oberhaus. 1921 war die Arminia wieder Gaumeister und kehrte als Pfalzbester in die Oberliga zurück. Phönix war der erste Gegner der nach seiner Schlacht in Stuttgart gegen den Nürnberger Klub, in aller Munde war. Aber die von "Schorsch" Rettelbach betreuten Fußballer aus Rheingönheim schufen die große Sensation: Mit 1:2 holten sie sich Sieg und Punkte.
Mit wechselndem Erfolg spielte der Verein in der oberen Klasse. In den Jahren des "1000jährigen reiches" erlag durch Dienstverpflichtungen der Spielbetrieb fast ganz. 1949 konnte der Spielbetrieb mit einem Treffen gegen die Freunde vom Nordstern Basel wieder aufgenommen werden. Arminia spielte dann in der Landesliga Vorderpfalz. Durch Abwanderungen wurde jedoch der Verein erheblich geschwächt und mußte Stufe um Stufe tiefer steigen. Umso größer ist die Freude über die Meisterschaft der A-Klasse zum 60jähren Jubiläum des Vereines. Die Jubilarfeier findet am kommenden Samstag  in der Halle der TG Rheingönheim statt. Auf dem Rasen wird aus diesem Anlaß ein B-Jugendturnier stattfinden.

Katholische Bekenntnisschule in Rheingönheim (17. Juni 1963)

Der Elternbeirat der Katholischen Bekenntnisschule in Rheingönheim weist die neu nach Rheingönheim zuziehenden Familienmit volksschulpflichtigen Kindern darauf hin, daß hier neben der Gemeinschaftsschule auch die Katholische Bekenntnisschule besteht. Die Klassenräume beider Schularten befinden sich in der Mozartschule. Eltern, die ihre Kinder in die Katholische Bekenntnisschule schicken wollen, können alle näheren Auskünfte während der Schulstunden durch den Lehrer der Schule, Herrn Rohr, erhalten.

60 Jahre FC Arminia (17. Juni 1963)

Vorsitzender Walter Etter, der im Kreise der Gratulanten unter anderem den Beigeordneten und Sportdezernenten der Stadt Ludwigshafen, Erich Reimann, den Landtagsabgeordneten Ludwig Schuster, Stadtrat Karl Weckauf, den Vorsitzenden des Stadtverbandes für Leibesübungen, Dr. Robert Eicher, Karl Bernard und Heinrich Gürster vom Südwestdeutschen Fußball-Verband sowie die Vorsitzenden bzw. Delegierten des TV Rheingönheim, des Ludwigshafener Sportclubs, der TG Rheingönheim, der Rheingönheimer Schwerathleten, des Männergesangvereins 1865, der Karnevalsgesellschaft "Klotzgrumbeer", des Gesangvereins "Germania", des FSV Oggersheim, des ASV Limburgerhof und des Sportclubs "Alemania" Maudach in der Halle der TG Rheingönheim begrüßen konnte, bezeichnete die große Schar der Festteilnehmer als sichtbaren Beweis, daß der Fußballclub "Arminia" auch heute noch viele Freunde besitzt.
Hermann Völker rief in seiner Festansprache noch einmal die Vergangenheit wach, als auf der Gänsweide die jungen Arminia-Fußballer trotz vieler Widerstände spielen und mit Mut und Idealismus ihrer Liebe zum Fußballspiel treu blieben. Das Sport damals in Rheingönheim ausschließlich Sache der Jugend war, habe sich in der heute undenkbaren Tatsache eines 18jährigen Vorsitzenden gezeigt. Kein anderer als jener heute noch dem FC Arminia angehörende Gründungsvorsitzende, Georg Dattge, sei daher berufen gewesen, in der Festschrift die Vereinsgeschichte aufzuzeichnen.
Im Rahmen der Feier fehlte es nicht an Ehrungen. Verbandsjugendwart Karl Bernard überreichte im Auftrage des Südwestdeutschen Fußballverbandes an Hermann Völker, Philipp Roos, Georg Seifried, Wilhelm und Jakob Schäfer sowie Martin Amberger die Ehrennadel des Sportbundes Pfalz. Schließlich übergab er dem FCA zu seinem Jubiläum die Tischstandarte des SWFV und in Anerkennung der bisherigen Leistungen im Auftrage des DFB die Ehrenplakette.
Der Verein ehrte Karl Baumann, Georg Kunz und Adam Hofer mit der goldenen Vereinsnadel, wobei sie gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Die silberne Ehrennadel erhielten Heinrich Bauer, Hans Frey, Eugen Reich, Ludwig Transier, Willi Winkler, Dr. Arnold Wilhelm und Karl Reber. Die Meisterschaftsnadel erhielten 23 Spieler und ihr Trainer Albert Kelchner.
An der musikalischen Ausstattung der Feier beteiligten sich Ronald Kehry, Bariton, der Männergesangverein "Germania" unter Leitung von Hans Eckel sowie das Orchester "Astoria".

[rokdownload menuitem="88" downloaditem="45" direct_download="false"]Die Festschrift 60 Jahre FC Arminia können Sie hier einsehen[/rokdownload]</p> <p><strong>Arminia führt die Aufstiegsrunde an (25. Juni 1963)</strong></p> <p style="text-align: justify;">Vor fast 1000 Zuschauern lieferten sich die Lokalkontrahenten FC Arminia und der Pokalmeister ASV Limburgerhof in der Aufstiegsrunde zur 2. Amateurliga einen fesselnden Kampf. Das die Partie einen fairen Verlauf nahm, war nicht zuletzt der Verdienst von Albert Dusch, der immer noch als Schiedsrichter bei den Spielen der Amateure tätig ist. Der Gastgeber hatte in technischer Hinsicht einiges voraus, was auch ausschlaggebend für den 2:0 Sieg war. Schon bei der Pause stand praktisch der Erfolg der Arminia sicher. Zuerst war Schneider erfolgreich und kurz vor der Pause konnte Kreuzberger erneut treffen. Nach der Pause stand das Spiel meist im Zeichen der Deckungsreihen.

Im Kiefweiher ertrunken (29. Juni 1963)

Am Donnerstagabend ist im Kiefweiher die Leiche eines etwa 30jährigen Mannes aufgefunden worden. Einige Tage zuvor hatte ein Motorschiff an der Kiesverladestelle des Weihers Kies geladen. Da ein Matrose der Schiffsbesatzung seither vermißt wird, ohne daß in der Zwischenzeit eine Spur von ihm aufgetaucht wäre, nimmt die Polizei an, daß es sich bei dem toten um ihn handelt. Eine genaue Identifizierung war bisher noch nicht möglich. Wie die Polizei weiter mitteilte, dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit um einen Unfall handeln.

Juli

Rheingönheim kaum noch einzuholen (02. Juli 1963)

In der Aufstiegsrunde zur 2. Fußball Amateurliga Vorderpfalz liegt nun Arminia Rheingönheim klar an der Tabellenspitze und wird sich wohl nicht mehr den Aufstieg entgehen lassen. Die Arminien konnten die Vorrunde ohne Punktverlust abschließen und führen mit drei Punkten Vorsprung.
Spielgeschehen: In einer sehr guten Verfassung stellten sich die Arminia beim Pokalmeister ASV Limburgerhof vor und kamen auch zu einem verdienten 5:0 Sieg. Die Gäste hatten technisch einiges voraus, was auch erneut maßgebend für den Sieg war. Schon bei der Pause lagen die Rheingönheimer mit 3:0 in Front. Feth, Kelchner und Gronau schossen die Tore.

Autobrücke über die Rehbachmündung (09. Juli 1963)

In einem gemeinsamen Brückenschlag über den Rehbach an der Mündung in den Rhein zwischen Rheingönheim und Altrip trafen sich die Einsatzgruppen des THW der Ortsverbände Ludwigshafen, Frankenthal, Speyer und Worms. Trotz des schwierigen Geländes und dem schlammigen Untergrund im Bachbett, konnte die über 20 Meter lange und 4 Tonnen schwere Brücke in rund 3 Stunden erstellt werden.

Arminia trotz Niederlage vorn (09. Juli 1963)

In der Aufstiegsrunde zur II. Amateurliga Vorderpfalz mußten die Rheingönheimer in Jockgrim ein 5:2 Niederlage einstecken, bleiben jedoch weiterhin Tabellenführer und Aufstiegsfavorit. Die Rheingönheimer brauchen nur noch ihr Heimspiel zu gewinnen und können dann nicht mehr eingeholt werden.

Rheingönheim steigt auf (16. Juli 1963)

Einen Platz in der II. Amateurliga Vorderpfalz sicherte sich Arminia Rheingönheim mit einem 1:0 Sieg über Maxdorf. Nach 5 Spielen wurden 8:2 Punkte erreicht.

Rheingönheimer Turner mit Erfolg in Essen (21. Juli 1963)

Beim Deutschen Turnfest in Essen vom 15. bis 21. Juli unter dem Leitmotiv "Kommt macht alle mit!" waren unter den 40 000 aktiven Teilnehmern aus aller Welt aus 12 000 Vereinen, auch 16 Sportlerinnen und Sportler vom TV Rheingönheim. Unter den Gästen war Bundespräsident Heinrich Lübke.
Im einzelnen belegten:
Leichtathletik - Vierkampf Jugendturnerinnen: Platz 11 Monika Winkler (329 Punkte), Platz 16 Ursula Gimmy (325 Punkte), Platz 24 Monika Klamm (317 Punkte), Platz 156 Ellen Schwäger (245 Punkte);
Leichtathletik - Dreikampf Turner II: Platz 54. Heinz Jambo (170 Punkte);
Leichtathletik - Dreikampf Altersklasse III: Platz 34 Willi Winkler, Platz 58 Karl Schwäger;
Leichtathletik - Dreikampf Altersklasse IV: Platz 34 Oskar Schwäger (242 Punkte);

Weiter Weg zum Erholungsparadies (27. Juli 1963)

Im "Grünen Süden" so der Plan des ehemaligen Landrat von Ludwigshafen und jetzigen Geschäftsführers der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Dr. Becker-Marx, soll im Dreieck Rheingönheim, Altrip und Neuhofen ein Erholungsparadies mit Badestränden, Wiesen und Wanderwegen entstehen. Auf Rheingönheimer Gemarkung soll durch Verbindung des Silbersees mit dem Kief-Weiher eine 2,3 km lange Regattastrecke entstehen.
Ein weiter Weg bis zur Verwirklichung des Projektes sehen die Verantwortlichen im enormen Geldbedarf und der zusätzlich 8 000 PKW die täglich durch Rheingönheim fahren sollen. Schon jetzt ist an warmen Wochenendtagen ein Vorwärtskommen durch das Nadelöhr Rheingönheim kaum möglich.

Aufstiegsfeier beim FCA (30. Juli 1963)

Nachdem der FCA erst im Juni Gelegenheit hatte sein 60jähriges Vereinsjubiläum zu feiern, war am Wochenende nicht minder Anlaß zum Feiern. In der Turnhalle der TG Rheingönheim traf sich die große Vereinsfamilie, ihrer ersten Mannschaft für die Meisterschaft in der A-Klasse und den Aufstieg in die 2. Amateurliga Vorderpfalz zu danken. Eingeschlossen in diesen Dank für vorzügliche Leistung war auch die B-Jugend, die Kreis- und Pokalmeister wurden.
Vorsitzender Walter Etter, der in die allgemeine Anerkennung vor allem auch den weiterhin verpflichteten Trainer Albert Kelchner einbezog, schilderte nochmals die Energieleistung der 1. Mannschaft, die noch im Jahr zuvor gegen den Abstieg kämpfte. Mit 104:48 Toren hatte die Mannschaft deutlich gemacht, wie sehr sie in ihrer Leistung zusammengewachsen sei.

Mopedfahrer gestürzt (31. Juli 1963)

Ins Krankenhaus eingeliefert wurde ein Mopedfahrer, der gegen 3 Uhr nachts auf dem Hohen Weg in Rheingönheim nach links von der Fahrbahn abgekommen und auf den Bürgersteig gestürzt war. Dabei zog sich dieser schwere Verletzungen zu. Ihm entnahm die Polizei eine Blutprobe. Der Führerschein wurde vorläufig einbehalten.

Aug

Handball (06. August 1963)

In der Bezirksklasse, Staffel I verlor der TVR gegen TSG Mutterstadt 6:10.

1. Spiel in der 2. Amateurliga Vorderpfalz verloren (13. August 1963)

Trotz guter Leistung der Rheingönheimer stand das es im Spiel gegen den SV Oberhausen zur Pause schon 3:1. Das Spiel endete 4:2.

Straßen umbenannt (26. August 1963)

In Rheingönheim wurden zahlreiche Straßen umbenannt. Im einzelnen:
Am Bahnweg - gehört jetzt zur Wattstraße, Bergstraße - jetzt: Kirchbergstraße, Bismarckstraße - die Nummer 24 und 26 heißen jetzt: St.-Josefs-Gasse, Hartmannstraße - jetzt: Hilgundstraße, Hintergasse - jetzt: Schmiedegasse, Jahnstraße - jetzt: Bürgermeister-Horlacher-Straße, Industriestraße - jetzt: Wöllnerstraße, Ludwigsstraße - jetzt: Luisenstraße, Luitpoldstraße - jetzt: Neuhöfer Straße; ein Teil dieser Straße gehört jetzt zum Hohen Weg, Maxstraße - jetzt: Nachtweidenstraße, Max-Seiten-Straße - jetzt: Grabenstraße, Niederfeldstraße - jetzt: Feldstraße, Obere, Untere und Verlängerte Friedensstraße - jetzt: Friedensstraße, Sternstraße - jetzt: Spraterstraße, Von-der-Tann-Straße - jetzt: Reinwaltstraße, Wiesenstraße - jetzt: Großwiesenstraße, Wilhelmstraße - jetzt: Fritz-Schmidt-Straße;

FCA siegt beim TSG Jockgrim 4:3 (26. August 1963)

Beim Treffen der beiden Aufsteiger in die 2. Amateurliga Vorderpfalz hatten die Gäste aus Rheingönheim die besseren Nerven und holten sich einen verdienten Sieg. Das Spiel verlief ziemlich ausgeglichen, doch waren die Arminen in technischer Hinsicht die Besseren. In der 5. Minute gingen die Gäste durch den Halblinken in Führung, doch zwei Minuten später konnte Haspel ausgleichen. In der 52. Minute gingen die Rheingönheimer mit 1:2 in Führung, doch kam der Ausgleich sofort darauf. 10 Minuten vor Schluß fiel der Siegertreffer, nachdem zuvor Leyer (3:2) und der Gästerechtsaußen (3:3) erfolgreich gewesen waren. Der FCA belegt nach 3 Spielen nun den 6. Platz mit 11:7 Toren und 4:2 Punkten.

TVR steigt aus Handball Bezirksklasse ab (26. August 1963)

Nach einer erneuten Niederlage des TVR steht dieser mit 3:25 Punkte als Absteiger aus der Handball Bezirksklasse Staffel 1 fest. Die Mannschaft verlor gegen den TB Oppau mit 14:9.
In der Kreisklasse Staffel I spielte die TG Rheingönheim gegen VT Böhl 4:17 und der TV Rheingönheim 1b gegen GW Ludwigshafen 10:12.

Sep

Gastgeber der Arminen mit besseren Nerven (02. September 1963)

Vor einer zahlreichen Zuschauermenge lieferten sich die Arminia Rheingönheim und der FG 08 Mutterstadt einen fesselnden Kampf. Die 08er hatten die besseren Nerven und hatten besonders in der Hintermannschaft ein Plus. Bei ausgeglichenem Spiel konnte Schlosser vor der Pause die Gäste in Führung bringen. Magin schoß nach dem Wechsel den zweiten Treffer. Die Arminen kamen zwar gegen Schluß mächtig auf, es reichte jedoch nur zum Ehrentreffer durch einen verwandelten Elfmeter von Kelchner. Nach dem 4. Spieltag in der II. Amateurliga Vorderpfalz steht die Arminia mit 4:4 Punkten und 12:9 Toren auf dem 7. Platz.

Roller contra PKW ( 03. September 1963)

Den kürzeren hat der Rollerfahrer gezogen, der gegen 16:10 Uhr in der Hauptstraße mit einem PKW zusammen gestoßen war. Der Rollerfahrer zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu und wurde ins St. Marien-Krankenhaus eingeliefert.

Moped gestohlen (05. September 1963)

Vom Hof eines Anwesens in Rheingönheim wurde ein unverschlossen abgestelltes Moped, Marke "Kreidler-Florett", von bisher noch unbekannten Tätern gestohlen.

Stätische Bauaufträge (09. September 1963)

In Rheingönheim wird die Hauptstraße von der Carolistraße bis zum Friedhof umgebaut, neu zu bauen sind die Kastellstraße und Kar-Reiß-Straße von der Neuhöferstraße bis zur Riedlangstraße. Umgebaut werden die Reinwaltstraße und die Benngewannstraße zwischen Hauptstraße und Hilgundstraße. Verschiedene Straßen erhalten einen Asphaltbelag.

VFR Hettenleidelheim - Arminia Rheingönheim 2:2 (09. September 1963)

Der Neuling zeigte sich in der Nordpfalz von seiner besten Seite. Das kampfbetonte Spiel stand meist im Zeichen beider Deckungsreihen. In der ersten Halbzeit hatten die Einheimischen etwas mehr vom Spielgeschehen und lagen bei der Pause durch zwei Tore von Stenger mit 2:1 in Front, wobei für die Arminia der Mittelstürmer den Anschlußtreffer schoß. Bei ausgeglichenem Spiel kamen die Gäste zwei Minuten vor Schluß durch den Rechtsaußen zum verdienten Ausgleich.

Handball (09. September 1963)

Die 1 Mannschaft des TV Rheingönheim verlor in Staffel I der Bezirksklasse 3:5 gegen TSG Friesenheim.
Die 1b des TV Rheingönheim gewann in der Staffel I der Kreisklasse gegen den Lokalrivalen TG Rheingönheim 11:10.
Bei einem AH-Herren-Spiel zwischen TV Rheingönheim und TuS Gerolsheim siegten die Gastgeber 14:8.

Fußgänger angefahren (11. September 1963)

Gegen 17:50 Uhr wurde auf dem Hohen Weg ein 54 jähriger Mann von einem PKW erfaßt. Der Fußgänger, der sich zur Zeit des Unfalls auf dem Gehweg befand, mußte schwer verletzt in das Krankenhaus eingeliefert werden.

Wildgehege geschlossen (12. September 1963)

Die Brunftzeit macht es erforderlich, das Wildgehege im Rheingönheimer Wald vorübergehend zu schließen. Zwar ist der Hirsch "Seppi" inzwischen sehr zahm geworden, doch sind die Tiere in der Brunftzeit unberechenbar, so daß die Schließung aus Sicherheitsgründen geboten erschien.

170 Teilnehmer beim Abturnen des TVR (17. September 1963)

Der TV Rheingönheim feiert in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag. Zum Jubiläums-Abturnen hatten sich viele Zuschauer eingefunden, um die Wettkämpfe der rund 170 Teilnehmer zu sehen. Bei den Schülerinnen gewann: Doris Eberle, Iris Marcaux und Hildegard Wetzler. Den Dreikampf konnten für sich entscheiden: Ute Holler und Ute Bittlinger. Bei den Schülern waren erfolgreich: Hans Reinmuth, Klaus Orth, Manfred Schwäger, Wolfgang Krebs und Rainer Krebs. Im gemischten Geräte-Sechskampf gewannen Peter Müller bei den Schülern, Friedrich Hessenauer bei der Jugend und Werner Neumann bei den Männern den Wanderpreis. Im Vier-Kampf siegten bei den Männern Werner Mantay, bei der A Jugend Hans Schrimpf und bei der B Jugend Hans Stein. Der Drei-Kampf sah bei der weiblichen Jugend Monika Klamm, bei der männlichen Jugend Altersklasse I Heinz Jambo, Altersklasse II, Willi Winkler und Altersklasse III Bruno Abel als Sieger. Im Tischtennis wurde Günter Schweikert Gewinner des "Heinz-Gloß-Gedächtniswanderpreises". Die Alten Herren gewannen ein Handballspiel gegen Gäste aus Gerolsheim. Den erstmals dem besten männlichen Leichtathleten der Jugend von Jakob Hüner gestifteten Wanderpreis errang Hans Schrimpf.
Bei der Siegerehrung am Abend überreichte der erste Vorsitzende Walter Hook der in diesem Jahr erfolgreichsten Sportlerin Monika Winkler sowie dem erfolgreichsten Sportler Hans Stein Erinnerungsplaketten.

Auf den Bürgersteig geraten (18. September 1963)

In der Nacht zum Dienstag kam auf der Hauptstraße ein 20 jähriger Rollerfahrer von der Fahrbahn ab und geriet auf den rechten Bürgersteig. Er stürzte und erlitt ebenso wie sein Soziusfahrer leichte Verletzungen. Dem Rollerfahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Arminia im Pech (23. September 1963)

Nachdem beim letzten Heimspiel nur ein mageres 0:0 gegen den TUS Niederkirchen heraus kam, unterlagen die Rheingönheimer an diesem Wochenende 4:3 beim SG Bobenheim. Nach sieben Spielen 17:15 Toren und 6:8 Punkten liegt die Mannschaft auf Platz 9 der II. Amateurliga Vorderpfalz.

Wasserski auf dem Kief-Weiher (25. September 1963)

Auf der weiten Wasserfläche auf dem Kief-Weiher und vor der Kulisse der rund 50 Booten bot sich ein begeisterndes Schauspiel. Schon am Vormittag hatten die Vorläufe begonnen, in den frühen Nachmittagsstunden begann dann ein vielseitiges Programm, das etwa 20 aktive Teilnehmer auf dem Wasser sah. Unter anderem wurden Flaggenläufe, Slalom , Skilauf und Trickski-Einlagen gezeigt. Vorsitzender des Motorboot-Clubs Dr. Hermann Broos und D. F. M. Göbel kommentierten die einzelnen Darbietungen.

Fabrik auf Abruf (28. September 1963)

Die Pfälzische Sprit- und Chemische Fabrik muß neuem Hauptbahnhof weichen. Das Unternehmen, das aus der im Jahre 1870 gegründeten Spritfabrik hervorgegangen ist und heute rund 40 Arbeitskräfte beschäftigt, gilt als das zweitgrößte Werk dieser Branche im Bundesgebiet. In der Alkoholraffinerie wird der von der Landwirtschaft angelieferte Roh-Alkohol zu technischem Alkohol, medizinischem Alkohol, Trinksprit und Essigsprit aufbereitet. Etwa 8 Millionen Liter beträgt der Ausstoß pro Jahr. Außerdem wird in der Fabrik selbst aus Melasse Rohsprit (1 Million Liter pro Jahr) hergestellt, der ebenfalls in der Alkoholraffinerie weiterverarbeitet wird.
Bei diesen beachtlichen Zahlen hat die Spritfabrik in der Alkohol-Raffination praktisch nur einen Auftraggeber: den Staat - den Staat in Gestalt der Bundesmonopolverwaltung mit Sitz in Offenbach. Dieser Auftraggeber ist durchaus in der Lage, nicht nur Produktionsquoten festzulegen, sondern auch Wünsche anzumelden und Auflagen zu machen. Neben den vielfältigen Bestimmungen über Zollsicherung - in der Spritfabrik arbeitet ein eigenes fünfköpfiges Zollamt - über Brandschutz und Unfallschutz gehören dazu auch Auflagen über den Standort der Fabrik.
Nach langwierigen Verhandlungen, in denen zwei Ersatzgelände abgelehnt werden mußten, hat sich die Firma jetzt bereit erklärt, den Betrieb auf ein Gelände in Rheingönheim in der Nähe der Wöllner-Werke zu verlagern.

Bau einer Umgehungsstraße vordringlich (30. September 1963)

In das Nebenzimmer der Turnhalle des TV Rheingönheim hatte die SPD zu einer Versammlung eingeladen, bei der Landtagsabgeordneter und Stadtrat Herbert Müller über Verkehrsprobleme des Stadtteils Rheingönheim und der Bildungssekretär der SPD Pfalz, Dr. Manfred Gesser, über aktuelle politische Fragen sprachen.
Herbert Müller, auch Vorsitzender des verkehrspolitischen Landesausschusses, befaßte sich eingehend mit den Rheingönheimer Verkehrsproblem. Er betonte, daß es ein besonderes Anliegen der SPD-Landesfraktion sei, das Verkehrschaos auf den Straßen des Landes so rasch wie möglich zu beseitigen. Die Bundesstraße 44, die Rheingönheim durchquere, sei besonders frequentiert, so daß ihre Verlegung äußerst dringend erscheine. Sie werde durch die neuen Wohngebiete in Rheingönheim, durch das Naherholungsgebiet um die "Blaue Adria" und in einiger Zeit auch noch durch den verstärkten Berufsverkehr aus Richtung Mutterstadt und Limburgerhof immer mehr belastet. Schon jetzt komme es zu kilometerlangen Fahrzeugstauungen. Die Stadtverwaltung bemühe sich nach Kräften, diesen Umstand durch den Bau einer Umgehungsstraße und einer Ringschnellstraße um Ludwigshafen, abzuhelfen. Auch den dringend notwendigen Bau einer Rheinbrücke bei Altrip sei voranzutreiben.

Mit unbekanntem Ziel verschwunden (30. September 1963)

In der Nacht zum Sonntag suchten Feuerwehr und Polizei auf der Bundesstraße 44 zwischen Rheingönheim und Adamshof vergeblich einen Radfahrer, dessen Stahlroß völlig zertrümmert auf der Fahrbahn aufgefunden worden war. Man hatte die Suchaktion eingeleitet, weil man vermutete, daß der bis dahin unbekannte Radfahrer bei dem Unfall größere Verletzungen erlitten haben und hilflos im Gelände liegen könnte. Bei der Suche wurde aber lediglich eine Aktentasche mit Fußballschuhen und einem Trikot aufgefunden. Anhand des Fundes konnte dann die Identität des Radfahrers festgestellt werden. Es handelt sich um einen 30 jährigen Fußballspieler aus Limburgerhof, der nach einer kurzen Stippvisite in seiner Wohnung mit unbekanntem Ziel verschwunden ist.

Arminia gewinnt 4:0 in Herxheim (30. September 1963)

Eine Sensation war in Herxheim fällig, das sich gegen den Neuling unerwartet hoch geschlagen bekennen mußte. Die Platzherren verloren schon früh einen Spieler durch Verletzung, und als noch ein Spieler Platzverweis erhielt, war für die Einheimischen nichts mehr zu gewinnen. In der 27. Minute gingen die Arminen in Führung und kurz vor der Pause schoß der Mittelstürmer den zweiten Treffer. Nach Wiederbeginn kamen die Herxheimer stark auf, doch konnten sie die starke Gästedeckung nicht bezwingen. In der 87. Minute fiel der dritte Treffer und fast mit dem Schlußpfiff schoß der Halbrechte das 0:4. Die Arminia steht damit nach 8 Spielen mit 21:15 Toren und 8:8 Punkten auf dem 6. Platz in der II. Amateurliga Vorderpfalz. 

TVR gewann Kampf gegen den Abstieg (30. September 1963)

Im Kampf gegen den Abstieg aus der Handball Bezirksklasse Staffel I behauptete sich der TV Rheingönheim beim TV Dannstadt mit 12:14. Die Rheingönheimer erreichten damit den Klassenerhalt in der Bezirksklasse.
In der Handball Kreisklasse Staffel I verlor die 1b des TVR zuhause gegen den VSK Niederfeld 7:8.

Rheingönheimer Gewichtheber gewinnen (30. September 1963)

In der Gewichtheber-Oberliga Pfalz gewannen die Rheingönheimer gegen Schifferstadt mit 4085:4025 Pfund. Wobei der Rheingönheimer Punktsieg den ausgezeichneten Leistungen seiner Standardheber Wirl, Stohner, Dallmeyer und Gronau zu verdanken war. Die Rheingönheimer stehen durch diesen Sieg nun auf dem 2. Tabellenplatz mit 4:2 Punkten.

Okt

Fußgängersteg gesperrt (01. Oktober 1963)

Da Tiefbauamt gibt bekannt, daß wegen dringenden Umbauarbeiten im Rahmen der bevorstehenden Elektrifizierung der Gleisstrecke Ludwigshafen - Saarbrücken der Fußgängersteg beim Bahnhof Rheingönheim vom 01.10. bis 15.11. gesperrt werden muß.

Mopedfahrer verletzt (03. Oktober 1963)

Bei einem Zusammenst0ß mit einem PKW auf der Kreuzung Friedensstraße - Hilgundstraße wurde gegen 12:35 Uhr ein 15 jähriger Mopedfahrer so schwer verletzt, daß er ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte.

Arminia - Vikt. Lambsheim 5:4 (07. Oktober 1963)

In dem kampfbetonten und stets spannenden Spiel lagen die Platzherren zunächst durch ein Eigentor und durch einen Treffer von Feth mit 2:0 in Front, ehe die Viktorianer durch vier Treffer des Innensturms zu einer deutlichen Pausenführung kamen. Nach dem Wechsel drehten die Arminen mächtig auf und konnten durch Gronau und Schneider binnen weniger Minuten den Ausgleich erzielen. Fast mit dem Schlußpfiff fiel durch Kelchner der vielumjubelte Siegestreffer. Nach 9 Spielen, 26:19 Toren und 10:8 Punkten stehen die Rheingönheimer auf dem 4. Platz der II Amateurliga Vorderpfalz.

Sturz mit dem Fahrrad (09. Oktober 1963)

Auf dem Hohen Weg stürzte ein 65 jähriger Radfahrer nachmittags so unglücklich, daß er schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Vortrag über franz. Midi (11. Oktober 1963)

Auf Einladung der Volkshochschule hält Dr. Ewald Kirstein heute Abend beim TVR einen Lichtbildvortrag über den französischen Midi.

Nördliche Umgehung in Rheingönheim (11. Oktober 1963)

Bereits in einem Plan vom 8. August 1956 habe die Stadt Ludwigshafen eine nördliche Ortsumgehung von Rheingönheim (B 44) vorgesehen, der in gleicher Weise wie Pläne von 1957 und 1960 dem Bund und dem Land vorgelegt wurden. Obwohl also schon längst die Absicht bestanden habe, diese B 44 über die Altriper Brücke zu führen, habe der Bund in seinem Verkehrswegeplan vom 1. Juli 1962 weder eine Ortsumgehung noch die fragliche Brücke über den Rhein eingezeichnet. Der Vorwurf des Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz, diese Planung sei beim Besuch des Bundesverkehrsministers nicht genügend vorbereitet gewesen, könne die Stadt nicht treffen. Es sei vielmehr bereits ein Gutachten des Verkehrswissenschaftlers Dipl. Ing. Schaechtele angefordert, um die Trasse dieser Straße an Hand von Verkehrszählungen festzulegen.

Peter Horlacher 75 Jahre (24. Oktober 1963)

Das 75. Lebensjahr vollendete gestern Buchdruckereibesitzer Peter Horlacher. Der geborene Rheingönheimer trat am 2. Dezember 1902 in die Lehre bei der Baurschen Bruchdruckerei ein und legte 1936 seine Meisterprüfung ab. Von 1935 bis 1938war er Mitinhaber und danach Alleinbesitzer. Er widmete sich nicht nur seinem Beruf, sondern war auch eifriger Förderer des Sports. 1903 sah man ihn unter den Gründungsmitgliedern der heute traditionsreichen "Arminia" Rheingönheim. Über zwei Jahrzehnte lang war er aktiver Fußballspieler, dreißig Jahre lenkte er als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins.

Arminia - FC Neupotz 2:1 (28. Oktober 1963)

Der Tabellenzweite konnte die schwere Hürde beim Neuling nicht nehmen und mußte sich knapp geschlagen bekennen. Die Arminen hatten besonders vor der Pause die bessere Partie gezeigt und leicht hätte der Vorsprung größer sein können. Durch Schneider fiel der Führungstreffer und kurz vor der Pause markierte Gronau das zweite Tor. Bei ausgeglichenem Spiel kamen die Südpfälzer noch durch Gehrlein zum Ehrentor. Am 11. Spieltag steht die Arminia mit 29:22 Toren und 12:10 Punkten auf dem 6. Platz der II Amateurliga Vorderpfalz.

Nov

in Arbeit ...

Dez

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