kurzgeschichten walter schaefer1

 

C´est la vie - so ist das Leben. Man lebt sein Leben, „erlebt" seine Höhen, seine Tiefen. Einmal kommt der Zeitpunkt, der einem eingibt: schau zurück, mache Bilanz. So wie es in der Bibel zu lesen steht: „Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras. Er blühet wie eine Blume auf dem Felde und wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da und ihre Stätte kennet sie nicht mehr". Psalm 103, 15 und 16 Oder ein anderer Richtsatz taucht auf den Seiten auf: „Rufe mich an, so will ich Dir antworten und will Dir anzeigen große und gewaltige Dinge, die Du nicht weißt". Jeremia33, 3 So wurde ich am 30. März 1922 hineingeboren in die Malermeisterfamilie Jakob Schäfer, die in Rheingönheim seit 241 Jahre ansässig ist.

 

Weitere Nachkommen blieben der Familie versagt. Können und Umsicht brachte die Familie meiner Eltern vorwärts und zu einigem Wohlstand. Nach einer wohlbehüteten Kindheit vis a vis von der Mozartschule, im Elternhaus, ohne Geschwister, begann im Jahre 1928 für mich der Weg in die Volksschule. Mit Erfolg im Jahre 1936 abgeschlossen und in den Malerbetrieb meines Vaters eingetreten.C´est la vie - so ist das Leben. Man lebt sein Leben, „erlebt" seine Höhen, seine Tiefen. Einmal kommt der Zeitpunkt, der einem eingibt: schau zurück, mache Bilanz. So wie es in der Bibel zu lesen steht: „Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras. Er blühet wie eine Blume auf dem Felde und wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da und ihre Stätte kennet sie nicht mehr". Psalm 103, 15 und 16 Oder ein anderer Richtsatz taucht auf den Seiten auf: „Rufe mich an, so will ich Dir antworten und will Dir anzeigen große und gewaltige Dinge, die Du nicht weißt". Jeremia33, 3 So wurde ich am 30. März 1922 hineingeboren in die Malermeisterfamilie Jakob Schäfer, die in Rheingönheim seit 241 Jahre ansässig ist. Weitere Nachkommen blieben der Familie versagt. Können und Umsicht brachte die Familie meiner Eltern vorwärts und zu einigem Wohlstand. Nach einer wohlbehüteten Kindheit vis a vis von der Mozartschule, im Elternhaus, ohne Geschwister, begann im Jahre 1928 für mich der Weg in die Volksschule. Mit Erfolg im Jahre 1936 abgeschlossen und in den Malerbetrieb meines Vaters eingetreten.

 

Es war nicht der Wille meiner Eltern, mein Wille dagegen gesetzt; ich wollte nicht in eine „höhere Bildungsanstalt". So blieb mir für die Lebensgestaltung nur das erlernte Malerhandwerk: 1940 Gesellenprüfung 1941 zur Wehrmacht einberufen 1942 ausgeschieden 1949 die Meisterprüfung in unserem Handwerk bestanden. Im Betrieb des Vaters tätig bis 1961. Danach Heirat und Eintritt in ein Farben-Großhandelsunternehmen, bis zur Pensionierung Ende des Jahres 1981 als Filialleiter dort tätig.

Wesentlich für die „Nebentätigkeit, das Schreiben von Artikeln etc." war in früher Jugend schon mein Vorsatz, ein Buch über meine Heimatgemeinde Rheingönheim zu schreiben. Es wurde mit dem Titel „Rheingönheim damals und heute" am 11. Dezember 1987 herausgebracht. Die 1300 Bücher waren in kurzer Zeit verkauft. Leser fand die Lektüre über „Rhoigennem" in den USA und in Australien. Bei uns hier war keines mehr zu erstehen! Vielleicht einmal in späterer Zeit! Wie das so ist in „Rhoigennem" mit dem Slogan: was ich im Kopf habe, das führe ich aus! Mein Weg in die Pensionszeit ging seit 1982 weiter mit Artikeln für Zeitungen, ortsgebunden oder frei herausgebracht, zu schreiben oder ursprünglich Vergangenes zu erfahren. Dabei war der Erwerb von Fotos aus lang zurückliegender Zeit eine wesentliche Grundlage über die Heimat etwas zu erfahren. Power, Mühsal und Freude wechselten sich immer wieder ab. „Gehirnschmalz'" lässt sich auf Dauer nicht konservieren. So musste ich mit dem Schreiben zurücksetzen und manchen an mich herangetragenen „Schreibwunsch" konnte ich nicht erfüllen. Noch einige Daten über mich: 1991 mit der Stadtverwaltung konzipiert: ein Gedenkstein für das ehemalige POW-Lager auf Rheingönheimer Gelände mit ca. 90000 deutschen Kriegsgefangenen. 1990 darüber einen Artikel geschrieben. Am 5. Mai 1994 verlieh mir die Stadt Ludwigshafen die Bürgerschaftsmedaille. Am 30. November 2001 habe ich die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus der Hand des Ministerpräsidenten Kurt Beck erhalten. Man will es kaum glauben: Mit Macht rückt die Zeit heran, die mit der Zahl 8 das neue (alte) Alter anzeigt.

Man stellt sich in ruhigen Stunden die Frage: Wie hast du in deinem Leben alles das geschafft, das jetzt Vergangenheit ist? Man wird oft mit der Frage nach dem Alter angesprochen. Philosophieren: Was kommt jetzt? Die Antwort: „Weitermachen wie es dir gefällt"! Auch mit 82 Jahren ist diese Antwort Erfüllung und gelebtes Leben.

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